Abad Timuri: Hoffnung, das verlorene Element der Entwicklung im Iran
Analyse

Abad Timuri: Hoffnung, das verlorene Element der Entwicklung im Iran

منبع تصویر: sharghdaily.com

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Abad Timuri, Forscher im Bereich Entwicklung und Dozent an der Universität, erklärte in seiner neuesten Rede, dass Hoffnung eines der grundlegendsten Kapitalien jeder Gesellschaft ist. Er stellte klar, dass dieses Kapital in keinem Bankkonto verzeichnet ist und nicht einfach in wirtschaftlichen Indikatoren messbar ist, aber dessen Fehlen kann die Grundlage der Entwicklung von innen heraus erodieren.

Die Auswirkungen von Hoffnung auf die soziale Entwicklung

Timuri wies darauf hin, dass eine hoffnungsvolle Gesellschaft Schwierigkeiten erträgt, für die Zukunft plant und investiert. Er fügte hinzu, dass im Gegensatz dazu, wenn die Zukunft unklar und unerreichbar erscheint, Stagnation, Misstrauen und Passivität allmählich den Antrieb und die Beteiligung ersetzen. In der Entwicklungsliteratur ist Hoffnung nicht nur ein persönliches Gefühl, sondern spiegelt die Einschätzung der Bürger über die Zukunft wider.

Timuri verwies auf die Lebenshaltungsprobleme, Ungleichgewichte im Energiesektor, Sanktionen, Spannungen in der Außenpolitik und das sinkende öffentliche Vertrauen und erklärte, dass diese Probleme ein unklareres Bild von morgen geschaffen haben. Er betonte, dass die Fortdauer dieser Probleme wichtiger ist als die Probleme selbst, da die Gesellschaft nur dann Schwierigkeiten ertragen kann, wenn sie das Gefühl hat, dass die Probleme, so schwierig sie auch sein mögen, auf dem Weg zur Lösung sind.

Die junge Generation und die Hoffnung auf die Zukunft

Dieser Forscher wies auf die Auswirkungen sozialer und politischer Veränderungen auf die junge Generation hin und erklärte, dass das zunehmende Interesse an Migration, die Verschiebung von Hochzeiten und das abnehmende Interesse an Kinderkriegen ein Spiegelbild der Einschätzung der Jugendlichen über die Chancen und die Vorhersehbarkeit der Zukunft sein kann. Er betonte auch die Bedeutung des öffentlichen Vertrauens als Verbindungsglied zwischen den Bürgern und den Regierungsinstitutionen und sagte, dass ohne Vertrauen selbst reformpolitische Maßnahmen keine nachhaltige Hoffnung schaffen können.

In Anbetracht der Erfahrungen verschiedener Länder wies Timuri darauf hin, dass die Wiederherstellung der Hoffnung im Iran eine Reihe zusammenhängender Reformen erfordert. Diese Reformen umfassen den Wiederaufbau des öffentlichen Vertrauens durch Transparenz, die Schaffung wirtschaftlicher Stabilität, den Kampf gegen Korruption, die Verringerung von Ungleichheit und die Stärkung der sozialen Beteiligung.

Timuri stellte abschließend fest, dass der Iran nicht unter einem Mangel an Kapazitäten zur Gestaltung der Zukunft leidet, sondern lediglich die Notwendigkeit hat, diese Kapazitäten in reale und greifbare Chancen für die Bürger umzuwandeln. Er betonte, dass, wenn die Menschen nachhaltige Anzeichen von Reformen, Transparenz, wirtschaftlicher Stabilität, Gerechtigkeit und Effizienz in ihrem Leben sehen, die Hoffnung allmählich zurückkehren kann.

Quelle: sharghdaily.com