Ansarollah hat die Energiemärkte durcheinandergebracht
Öl und Petrochemie

Ansarollah hat die Energiemärkte durcheinandergebracht

منبع تصویر: ilna.ir

Von 3 Min. Lesezeit 58,953

Ansarollah hat mit seinen jüngsten Fortschritten an den Küsten des Roten Meeres und der Bab-el-Mandeb-Straße die Gleichungen des Energiemarktes durcheinandergebracht. Diese Bewegung hat durch die Eroberung großer Gebiete an den Küsten des Roten Meeres auch die Kontrolle über die strategische Insel "Mayyun" erlangt, und diese Entwicklungen stellen eine ernsthafte Bedrohung für die Ölexporte Saudi-Arabiens dar.

Folgen der Bedrohung durch Ansarollah für den Energiemarkt

Analysten prognostizieren, dass diese Situation zu einem Anstieg der Ölpreise und zu Störungen in der globalen Energieversorgung führen könnte. Craig Brady, ein amerikanischer Analyst, hat diese Entwicklungen mit dem Zusammenbruch der Truppen von Bashar al-Assad und der Niederlage der irakischen Armee gegen den IS verglichen und betont, dass ein Strategiewechsel der USA im Nahen Osten notwendig sei.

Brady wies auch auf die Raketenangriffe von Ansarollah auf die Ölpipeline Saudi-Arabiens hin und erklärte, dass diese Angriffe die lebenswichtigen Ölaktivitäten vorübergehend stoppen könnten. In einer Situation, in der die Ölexporte Saudi-Arabiens bereits zurückgegangen sind, haben die Bedrohungen von Ansarollah gegen saudische Schiffe im Roten Meer die Sorgen auf dem Ölmarkt verstärkt.

Wirtschaftliche und strategische Herausforderungen für die USA

In der Zwischenzeit haben Berater von Donald Trump ihn gewarnt, dass die aktuelle US-Strategie, die eine maritime Blockade und wirtschaftlichen Druck umfasst, möglicherweise nicht in der Lage ist, Iran zur Kapitulation zu zwingen. Trotz dieser Warnungen strebt Trump weiterhin an, den Druck auf Iran aufrechtzuerhalten, und es sind keine Anzeichen für einen Strategiewechsel Washingtons in Richtung Verhandlungen zu erkennen.

The National Interest hat ebenfalls gewarnt, dass eine Fortsetzung dieser Situation den globalen Energiemarkt mit weiteren Schocks konfrontieren könnte. Störungen in der Ölversorgung und ein Anstieg des Dieselpreises in den USA auf etwa 6 Dollar pro Gallone haben zusätzlichen Druck auf die Weltwirtschaft ausgeübt und könnten zu einer Verschärfung der Inflation und einer Erhöhung der Zinssätze durch die Federal Reserve führen.

Brady äußerte auch Zweifel daran, dass Tanker trotz fehlender Versicherungspolicen die Straße von Hormuz passieren können. Der Vormarsch von Ansarollah hat nicht nur den Schiffsverkehr im Roten Meer gestört, sondern auch die Ölpipeline Saudi-Arabiens zu den Häfen am Roten Meer gefährdet.

Schließlich warnte The National Interest, dass eine Fortsetzung der aktuellen Situation die Ölpreise auf viel höhere Niveaus treiben und das Szenario von 150 Dollar Öl erneut aufwerfen könnte. Diese Entwicklungen könnten der Wirtschaft der Anrainerstaaten und der Position der USA im Nahen Osten ernsthaften Schaden zufügen und die Notwendigkeit einer neuen Strategie seitens der Trump-Administration noch deutlicher machen.

Quelle: ilna.ir