Der 18. BRICS-Gipfel und das BRICS-Plus-Treffen fanden am 21. und 22. September (12. und 13. September 2026) unter der Leitung Indiens in Neu-Delhi statt. Dieses Treffen fand unter Bedingungen statt, in denen Kriege und Spannungen im Nahen Osten, der Ukraine-Konflikt und die Energiekrise die globale politische Landschaft überschattet hatten. Angesichts der Störungen in den globalen Handelsketten und der Dominanz der USA hat sich BRICS zu einem der wichtigsten politischen Treffen der Länder des globalen Südens entwickelt.
Betonung der multipolaren Ordnung
Auf diesem Gipfel betonten die Staats- und Regierungschefs der BRICS-Länder die Notwendigkeit, eine multipolare Ordnung zu schaffen, und suchten nach Lösungen zur Verringerung der globalen Spannungen. Dieses Treffen bot den BRICS-Mitgliedsländern, darunter Indien, China, Brasilien, Russland und Südafrika, die Gelegenheit, ihre Meinungen zu den bestehenden Herausforderungen auszutauschen und Lösungen für eine intensivere Zusammenarbeit vorzuschlagen.
Globale Herausforderungen und Solidarität der Länder des Südens
Angesichts der Energiekrise und ihrer Folgen strebten die BRICS-Länder danach, Solidarität und wirtschaftliche Zusammenarbeit zur Bewältigung globaler Herausforderungen zu schaffen. Während die westlichen Länder versuchen, ihre Dominanz auf der globalen Bühne aufrechtzuerhalten, bemüht sich BRICS, als neuer Pol in der internationalen Politik aufzutreten. Dieser Gipfel war ein Zeichen des Willens der Länder des globalen Südens, gegen Unilateralismus vorzugehen und den Austausch und die internationale Zusammenarbeit zu fördern.
Mit dem Ende dieses Gipfels bleiben die Hoffnungen auf eine multipolare Weltordnung und die Verringerung von Spannungen stark, und es scheint, dass die BRICS-Länder mit größerer Solidarität den globalen Herausforderungen standhalten können.




