China nähert sich mit einem neuen vier Punkte umfassenden Plan der Lösung der Krisen im Persischen Golf. Mohsen Pak-Ayin, ein ehemaliger Diplomat, sprach in einem Interview über die Reise von Seyyed Abbas Araghchi, dem Außenminister, nach China und den Hintergrund der bestehenden Krisen in der Region.
Der Stand der Krise im Persischen Golf
Pak-Ayin stellte klar: Die Reise von Araghchi fand zu einem Zeitpunkt statt, an dem die Region Persischer Golf aufgrund der Aggressionen der USA und des zionistischen Regimes in einer Krise steckt. Diese Aggressionen haben zu Störungen in der Straße von Hormuz geführt, und die marine Blockade der USA wird als Fortsetzung des Krieges gegen den Iran angesehen. Die Konflikte zwischen Saudi-Arabien und Jemen haben zudem die Probleme in der Bab-el-Mandeb-Straße verschärft. Saudi-Arabien, das einer der Hauptölexporteure nach China ist, ist derzeit von der Durchfahrt durch diese Straße ausgeschlossen, und die Luftblockade gegen Jemen hat diese Krise verschärft.
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Die Bedeutung der Konsultationen mit China
Pak-Ayin fuhr fort: Die Konsultationen mit China, dem wichtigsten wirtschaftlichen Partner Irans, sind in dieser Phase von besonderer Bedeutung. China, als ein industrielles Land, hat einen starken Bedarf an Öl- und Gasimporten, und die gegenwärtigen Bedingungen stellen die Übertragung dieser Ressourcen durch wichtige Wasserstraßen wie die Straße von Hormuz vor Herausforderungen. Solange die USA in dieser Region präsent sind, werden die Probleme anhalten. Dieser ehemalige Diplomat wies auch darauf hin, dass die Chinesen in dem kürzlichen Treffen zwischen dem Präsidenten Chinas und dem Präsidenten Ägyptens einen vier Punkte umfassenden Plan zur Lösung der Krisen vorgestellt haben.
Details des vier Punkte umfassenden Plans Chinas
Pak-Ayin verwies auf die vier Punkte dieses Plans und sagte: Der erste Punkt betont die Zusammenarbeit der Länder im Persischen Golf und im Nahen Osten, die sich auf ihre eigenen sicherheits- und militärischen Fähigkeiten stützen sollten und nicht von Ländern wie den USA abhängig sein sollten. Diese Ansicht ähnelt der iranischen Perspektive zur regionalen gemeinsamen Sicherheit. Der zweite Punkt bezieht sich auf das Thema Palästina und die Notwendigkeit, diesem in den Prioritäten der Länder im Nahen Osten Aufmerksamkeit zu schenken. Der dritte Punkt betont die Schaffung wirtschaftlicher Kooperationen zwischen den Ländern im Nahen Osten, die eine Grundlage für Sicherheit in dieser Region sein können. Schließlich verweist der vierte Punkt auf die Notwendigkeit, internationale Rechte und Gesetze in Krisen zu stabilisieren, damit kein Land über das Gesetz hinaus handelt.
Folgen des Eintritts Chinas in die regionalen Krisen
Pak-Ayin erklärte: Der Eintritt Chinas in dieses Thema zeigt die Besorgnis dieses Landes über zukünftige Bedrohungen auf dem Energiemarkt. Diese Entwicklungen könnten im Interesse Irans und anderer Länder der Region sein. Er äußerte auch die Prognose, dass die Motivation für die Reise von Araghchi nach China nicht mit dem zukünftigen Treffen des Präsidenten Chinas mit Trump in Verbindung stehen kann.
Trumps Rolle in den regionalen Spannungen
Pak-Ayin verwies abschließend auf die jüngsten Äußerungen Trumps über den Iran und sagte: Diese Äußerungen haben eher einen propagandistischen Charakter und schädigen das globale Vertrauen. Solange Trump an der Macht ist, bestehen Risiken, und die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran sind sich dieser Angelegenheit voll bewusst und bereit, auf jede Bedrohung zu reagieren.
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