Corona und Influenza vor der Warnung vor der kalten Jahreszeit
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Corona und Influenza vor der Warnung vor der kalten Jahreszeit

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Corona und Influenza stehen mit dem Einzug der kalten Jahreszeit erneut im Fokus. Der positive Prozentsatz von COVID-19 hat in der fünften Woche 11,7 Prozent erreicht, was die Warnschwelle überschreitet. Dieser Anstieg der Fälle zeigt deutlich die Notwendigkeit einer verstärkten Überwachung akuter Atemwegsinfektionen.

Anstieg der Atemwegsinfektionen

In der fünften Woche wurden 7,4 Prozent der ambulanten Patienten mit grippeähnlichen Symptomen und 6,9 Prozent der hospitalisierten Patienten mit schweren Atemwegsinfektionen gemeldet. Mit dem Näherkommen des Herbstes und Winters werden die Bedingungen für die Übertragung von Atemwegsviren begünstigt. Die Ansammlung von Personen in geschlossenen Räumen, die Wiedereröffnung von Schulen und Universitäten sind alles Faktoren, die das Risiko der Übertragung dieser Viren erhöhen.

Unter den Atemwegserregern zirkuliert COVID-19 deutlich. In dieser Woche wurden 4296 Atemwegsmuster untersucht, von denen 103 positiv auf Influenza getestet wurden, wobei 66,6 Prozent der positiven Influenza-Fälle vom Typ B stammen. Diese Veränderung im Muster der Influenza-Zirkulation im Vergleich zum Vorjahr unterstreicht die Bedeutung der kontinuierlichen Überwachung der Viren.

Bedeutung der Gesundheitsversorgung

Dr. Alireza Raeisi, der stellvertretende Gesundheitsminister, hat die Notwendigkeit der Einhaltung von Präventionsprinzipien betont und erklärt, dass COVID-19 sich jetzt zu einer endemischen Krankheit entwickelt hat. Daher bedeutet der Anstieg der Fälle nicht, dass das Land in einen Notfallzustand eintritt, aber die Einhaltung der Hygieneregeln bleibt entscheidend. Das Tragen von Masken in Menschenansammlungen, das Händewaschen und das Vermeiden von geschlossenen Räumen durch Personen mit Symptomen sind Maßnahmen, die zur Verringerung der Übertragung dieser Krankheiten beitragen können.

Kinder werden ebenfalls als eine Hochrisikogruppe für Influenza angesehen, da 36,8 Prozent der positiven Influenza-Fälle Kinder betreffen. Diese Statistik erinnert an die Notwendigkeit besonderer Vorsorge für Kinder in Schulen und Versammlungsorten.

Die Bereitstellung des Influenza-Impfstoffs steht ebenfalls vor Herausforderungen. Die Verantwortlichen der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde haben erklärt, dass Probleme wie finanzielle Transaktionen und Transportprobleme aufgrund von Sanktionen den Prozess der Impfstoffbeschaffung gestört haben. Daher wird die Einhaltung der Hygieneregeln für Risikogruppen in einer Situation, in der der Zugang zum Impfstoff für alle Personen noch nicht gewährleistet ist, umso wichtiger.

Schließlich hat die gleichzeitige Zirkulation von Corona und Influenza in der kalten Jahreszeit ernsthafte Bedenken ausgelöst. Beide Viren können Atemwegssymptome verursachen und stellen bei älteren Menschen, Kleinkindern, schwangeren Frauen und Personen mit Vorerkrankungen ein höheres Risiko für schwerwiegende Komplikationen dar. Aus diesem Grund sollte die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit über die Bereitstellung von Impfstoffen hinausgehen und eine Kette von Pflege, Diagnose, Information und Medikamentenversorgung umfassen.