Der 40-tägige Krieg der USA und Israels gegen den Iran wird als einer der wesentlichen Faktoren für die Neugestaltung der kurdischen Gleichgewichte in der Region betrachtet. Diese Entwicklung fand in einem Kontext statt, der zuvor durch den Sturz von Bashar al-Assad und die Veränderung des Machtgleichgewichts in Syrien grundlegend verändert wurde. In diesem Zusammenhang kann der Krieg als Katalysator betrachtet werden, der frühere Trends und die neuen Berechnungen der Akteure im kurdischen Raum mit größerer Geschwindigkeit vorantreibt.
Folgen des Krieges
Die Folgen des 40-tägigen Krieges beschränken sich nicht nur auf die kurdischen Akteure, sondern können auch die Berechnungen der Türkei und der Zentralregierung Syriens beeinflussen. Insbesondere da das Muster „bewaffneter Konflikt, Verhandlung und politische Integration“ zunehmend im Mittelpunkt der regionalen Entwicklungen steht. In diesem Zusammenhang können die jüngsten Äußerungen von Masoud Pezeshkian bei einem Treffen mit Bafel Talabani über die Bereitschaft Teherans zum Dialog mit Gruppen mit legitimen Forderungen nicht allein als Zeichen für eine Veränderung der Doktrin der Islamischen Republik betrachtet werden.
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Die Zukunft dieser Angelegenheit hängt mehr als alles andere von der Art und Weise ab, wie der Krieg endet, den Bedingungen nach dem Krieg und der Art und Weise, wie die Grenze zwischen politischen Forderungen und den Sicherheitsanforderungen des Iran gezogen wird. Angesichts der Bedeutung der jüngsten Entwicklungen stellt sich die Frage, ob das Muster, das im kurdischen Irak und in Syrien entstanden ist, auf den Iran übertragen werden kann?
Regionale Entwicklungen und die Kurden
Herr Ahmadian, ein leitender Analyst für kurdische Angelegenheiten, verweist auf wichtige Punkte bei der Analyse dieser Entwicklungen. Laut ihm hat der 40-tägige Krieg der USA und Israels gegen den Iran tiefgreifende Auswirkungen auf die kurdischen Gleichgewichte gehabt. Dieser Krieg hat das Bestreben der syrischen Kurden erhöht, sich stärker mit der Zentralregierung Syriens abzustimmen und zu kooperieren, und zeigt, dass ihre Abhängigkeit von der Unterstützung der Vereinigten Staaten nicht unbedingt ihre politische und sicherheitspolitische Zukunft garantiert.
Ahmadian erklärte auch, dass die Art und Weise, wie der Iran sich gegenüber den USA und dem israelischen Regime verhält, für die Kurden und regionale Führer überraschend gewesen ist. Diese Reaktion des Iran könnte ihre Bewertungen der Gleichgewichte im Iran und in der Region beeinflussen und zu einer Neudefinition einiger Berechnungen im Zusammenhang mit der kurdischen Frage in der Region führen.
Es scheint, dass der Krieg gegen den Iran das Bestreben der syrischen Kurden, sich stärker mit der Zentralregierung Syriens abzustimmen, gefördert hat und eine bemerkenswerte Resonanz gefunden hat. Die Tatsache, dass die Abhängigkeit einer Gruppe von der Unterstützung einer Großmacht wie den USA nicht unbedingt ihre politische Zukunft und Stellung garantieren kann, ist eine der Folgen des jüngsten Krieges.
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