Die Entdeckung der geheimen Aufnahmen von John Coltrane: Die Geheimnisse eines Jazz-Genies
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Die Entdeckung der geheimen Aufnahmen von John Coltrane: Die Geheimnisse eines Jazz-Genies

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Im August 1965, auf dem Höhepunkt seines Ruhms, trat John Coltrane mit seiner Band beim Downbeat Jazz Festival in Chicago auf. Zusammen mit dem jungen und experimentellen Musiker Archie Shepp präsentierte er eine Reihe von beeindruckenden und mutigen Improvisationen, die sich teilweise von den bekannten Strukturen der Musik entfernten und zu einem massiven Auszug der Zuschauer führten.

Kontroversen in Chicago

Eine Kritik zu diesem Konzert wurde veröffentlicht, die die Qualität der Darbietung scharf kritisierte und deutlich sagte: „Sie haben eine geschmacklose Darbietung des Spiels geliefert... Shepp und Coltrane waren mehr daran interessiert, sich gegenseitig in Klang und Kraft zu übertreffen, als Musik zu machen.“ Diese Aufführung hätte ein Moment des Triumphes für Coltrane sein sollen, der seit fünf Jahren ein aufstrebender Star war. Doch er bewegte sich in Richtung Freiheit in der Musik, insbesondere im Free Jazz.

Nach seiner Trennung von der Miles Davis Band, mit der er eines der meistverkauften Alben in der Jazzgeschichte, nämlich Kind of Blue, aufgenommen hatte, legte Coltrane mit der Veröffentlichung des Albums Giant Steps im Jahr 1960 eine neue harmonische Sprache im Jazz fest. Er erlangte auch mit der 1961er Version des berühmten Stücks My Favourite Things größere Popularität und präsentierte im Januar 1965 mit dem Album A Love Supreme eine spirituelle Vorstellung von Jazz.

Die tödliche Rolle des Krebses

Coltrane starb im Alter von 40 Jahren, nur zwei Jahre nach diesem umstrittenen Konzert, an Leberkrebs. Er, der als einer der Giganten dieses Genres galt, hatte Dutzende von Werken zum Jazz-Standard-Repertoire hinzugefügt. Die neuen Aufnahmen, die von ihm veröffentlicht wurden, können uns einen tieferen Einblick in die Gedanken und Innovationen dieses großen Künstlers geben und uns näher an die komplexe Welt seiner Musik bringen.

Quelle: theguardian.com