E-Zigaretten mit Nikotin enthalten hohe Mengen an Blei und anderen Schwermetallen in ihrer verbleibenden elektronischen Flüssigkeit. Forscher der University of Illinois haben erklärt, dass diese Einweggeräte nicht nur ein Problem für den festen Abfall darstellen, sondern auch gesundheitliche Risiken mit sich bringen.
Ernsthafte Risiken und Recycling-Komplexitäten
John Scott, Forscher und Wissenschaftler für Umweltverschmutzungsprävention, äußerte sich dazu: „Vaping ist ein doppeltes Problem. Die Leute denken, dass diese Geräte eine bessere Alternative zu Zigaretten sind, aber sie könnten tatsächlich ebenso gefährlich sein.“ Die Forscher sammelten für diese Studie weggeworfene Geräte aus Vape-Shops in Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Viele dieser Geschäfte lagern gebrauchte Geräte aufgrund des Fehlens eines klaren Systems für die ordnungsgemäße Entsorgung.
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Verschmutzung und Umweltgefahren
Untersuchungen haben gezeigt, dass die Flüssigkeit aus einigen gebrauchten Vapes extrem hohe Bleiwerte aufweist, die zu den höchsten in E-Zigaretten gemeldeten Werten gehören. Die Forscher stellten auch fest, dass dieses Blei aufgrund der Hardware des Geräts, wie Lötverbindungen oder Heizelemente, nicht in den Mengen vorhanden war, die eine Kontamination erklären könnten, und es scheint, dass die Flüssigkeit selbst die Bleiquelle ist.
Das Forschungsteam testete auch eine geringe Anzahl unbenutzter Vapes und stellte fest, dass Schwermetalle von Anfang an vorhanden sind. Marken wie Pastel Cartel und Posh Plus wiesen speziell hohe Werte an Blei und anderen Schwermetallen auf. Eine der Marken zeigte nahezu alle Probleme und war zudem eine der günstigsten Optionen auf dem Markt.
Diese Ergebnisse zeigen, dass Personen, die sich keine teureren Vapes leisten können, einem höheren Risiko ausgesetzt sind, mit diesen Schwermetallen in Kontakt zu kommen. Darüber hinaus ist das Öffnen und Trennen der Teile dieser Geräte für das Recycling schwierig.
In Großbritannien wurde das Entsorgen dieser Vapes mit dem Auftreten von Bränden in den Abfallentsorgungssystemen in Verbindung gebracht, Brände, die durch das Entzünden von zerdrückten Batterien verursacht werden. Das Forschungsteam kam zu dem Schluss, dass Einweg-Vapes nicht nur das Grundwasser mit Schwermetallen kontaminieren können, sondern auch das Volumen des festen Abfalls auf Deponien erhöhen.
Die Forscher schlossen ihren Artikel mit der Feststellung ab, dass angesichts der zunehmenden Beliebtheit von E-Zigaretten strengere Überwachungs- und Regulierungsmaßnahmen für elektronische Flüssigkeiten erforderlich sind, um das Vorhandensein schädlicher Schadstoffe wie Metalle besser zu kontrollieren.
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