In der hektischen Welt von heute wird das Kino als eines der einflussreichsten Werkzeuge zur Formung der Kultur und Ethik der Gesellschaft angesehen. Hojjatoleslam Soleimani, der Imam von Lahijan, hat kürzlich in einer faszinierenden und kontroversen Rede erklärt, dass das iranische Kino als ein ethisches Lehrinstitut fungieren kann.
Kino als ethisches Medium
Hojjatoleslam Soleimani verwies in seinen Ausführungen auf die bemerkenswerten Möglichkeiten des Kinos im Land und sagte, dass diese Kunst eine bedeutende Rolle bei der Erziehung zukünftiger Generationen spielen kann. Er betonte, dass das Kino moralische Konzepte auf eine ansprechende und verständliche Weise an das Publikum vermitteln kann und insbesondere in Zeiten, in denen die Gesellschaft mit ethischen Herausforderungen konfrontiert ist, eine solche Rolle wichtiger denn je ist.
Der Imam von Lahijan hob hervor, dass das Kino bestrebt sein sollte, ethische Werke zu schaffen und seine hohen Möglichkeiten zur Förderung menschlicher und ethischer Werte zu nutzen. Er wies auch auf den Bedarf der Gesellschaft an ethischen und erzieherischen Kinos hin und sagte: „Das Kino kann sehr effektiv zur Schaffung einer gesunden und ethischen Gesellschaft beitragen.“
Herausforderungen und Chancen
Dennoch ging Soleimani auch auf die Herausforderungen ein, mit denen Filmemacher konfrontiert sind. Er betonte die Notwendigkeit, Künstler und Filmemacher zu unterstützen, und sagte: „Wenn Filmemacher Unterstützung erhalten, können sie qualitativ hochwertige Werke produzieren, die nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich und erzieherisch sind.“
Schließlich forderte Hojjatoleslam Soleimani die Künstler auf, sich auf ethische und erzieherische Themen in ihren Werken zu konzentrieren, und bat sie, innovativ zu sein und das Kino als ein Werkzeug für soziale und kulturelle Reformen zu nutzen. Diese Aussagen verdeutlichen die Bedeutung des Kinos bei der Formung der öffentlichen Meinung und dessen Einfluss auf das tägliche Leben der Menschen.




