Seyyed Abbas Araghchi betonte in einer kürzlichen Pressekonferenz die Bedeutung der Stärkung nationaler Währungen unter den BRICS-Staaten. Er erklärte, dass alle Mitglieder dieser Gruppe zu dem Schluss gekommen sind, dass sie zur Erleichterung des Handels und zur Verringerung der Abhängigkeit von ausländischen Währungen ihre nationalen Währungen stärken müssen.
Handel ohne Dollar
Araghchi wies auf die aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen und den internationalen Druck hin und erklärte, dass die Verwendung nationaler Währungen im Handel den BRICS-Staaten helfen kann, sich von den Schwankungen ausländischer Währungen, insbesondere des US-Dollars, zu distanzieren. Dieser Ansatz könnte neben der Stärkung der nationalen Wirtschaft auch zu einer Erhöhung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auf internationaler Ebene führen.
Laut Araghchi prüfen die BRICS-Staaten derzeit Strategien, mit denen sie ihre Handelsgeschäfte in nationalen Währungen abwickeln können. Diese Maßnahme hilft nicht nur, die Transaktionskosten zu senken, sondern könnte auch zur Schaffung eines neuen globalen Finanzsystems führen.
Praktische Schritte zur Umsetzung dieser Idee
Araghchi wies darauf hin, dass diese Gruppe plant, Fachkonferenzen und Schulungsworkshops abzuhalten, damit die Mitglieder ihre Erfahrungen und ihr Wissen zur Stärkung nationaler Währungen austauschen können. Diese Maßnahme wird den Mitgliedsstaaten helfen, koordinierter auf dieses Ziel hinzuarbeiten.
Es scheint, dass angesichts der jüngsten Entwicklungen im globalen Wirtschaftsbereich und des zunehmenden Drucks durch Sanktionen dieser Ansatz zu einer Schlüsselstrategie für die BRICS-Staaten werden könnte. Die Zukunft wird zeigen, ob diese Idee Wirklichkeit werden kann und die BRICS-Staaten auf den Weg zu nachhaltiger und unabhängiger Entwicklung bringen wird oder nicht.




