Langliniensfischen; eine große Jagd in den Gewässern Neuseelands
Umwelt

Langliniensfischen; eine große Jagd in den Gewässern Neuseelands

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Langliniensfischen oder Longline fishing ist eine kommerzielle und faszinierende Methode zum Fischfang, die in den tiefen Gewässern Neuseelands eingesetzt wird. Diese Technik ermöglicht es den Fischern, mit einer langen Hauptleine, an der in bestimmten Abständen Köderhaken befestigt sind, in kurzer Zeit viele Fische zu fangen. Aber ist diese Methode nur zum Vorteil der Fischer oder hat sie negative Auswirkungen auf die Umwelt?

Wie funktioniert die Langliniensfischtechnik?

Bei dieser Methode wird eine lange Hauptleine, die Langline genannt wird, in der Tiefe des Wassers platziert und die Haken werden mit Hilfe von Seitenlinien, die snoods genannt werden, daran befestigt. Jeder Haken wird einzeln mit einem speziellen Köder vorbereitet und kann viele Fische auf einmal fangen. Diese Technik ermöglicht es den Fischern, mit einer großen Anzahl von Haken das beste Ergebnis aus ihrer Jagd zu erzielen.

Langlinien werden normalerweise basierend auf der Wassertiefe und ihrem Standort klassifiziert. Diese Leinen können an der Oberfläche oder in der Tiefe des Wassers platziert werden und mit Hilfe von Ankern eingestellt werden. Dennoch bringt diese Methode aufgrund der Fähigkeit, viele Fische zu fangen, auch erhebliche umweltbezogene Risiken mit sich.

Umweltprobleme und ihre Auswirkungen

Die Verwendung der Langliniensfischtechnik in Neuseeland führt nicht nur zum Fang von Zielarten, sondern kann auch zur illegalen Jagd auf andere Arten führen. Dieses Thema stellt insbesondere für gefährdete Arten eine ernsthafte Herausforderung dar. Fischer müssen die bestehenden Gesetze und Vorschriften einhalten, um Schäden an marinen Ökosystemen zu vermeiden.

Schließlich zeigt das Langliniensfischen in Neuseeland ein zwiespältiges Bild; einerseits eine Gelegenheit für kommerziellen und wirtschaftlichen Fang und andererseits ernsthafte Herausforderungen für den Umweltschutz. Ist es nicht an der Zeit, diese Technik erneut zu betrachten und über nachhaltigere Lösungen zum Schutz der Meere und Ozeane nachzudenken?