Lee Jae-myung: Keine militärischen Kräfte werden in die Straße von Hormuz entsandt
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Lee Jae-myung: Keine militärischen Kräfte werden in die Straße von Hormuz entsandt

منبع تصویر: entekhab.ir

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Lee Jae-myung, Präsident Südkoreas, sagte zur Entsendung militärischer Kräfte seines Landes in die Straße von Hormuz: „Es wird keine Entsendung von Kräften geben, die einen Konflikt oder eine Intervention im Krieg erfordern.“ Diese Äußerungen wurden auf einer Pressekonferenz am Freitag gemacht und spiegeln den vorsichtigen Ansatz Seouls gegenüber den sicherheitspolitischen Entwicklungen in dieser Region wider.

Keine Intervention im Krieg

Lee betonte weiter, dass die Entsendung von Kräften zur Teilnahme am Krieg oder militärischen Interventionen keinesfalls auf der Agenda steht. Er fügte hinzu: „Wir haben uns bis jetzt an dieses Prinzip gehalten und es wird sich auch in Zukunft nichts daran ändern.“ Diese Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Schifffahrt in der Straße von Hormuz aufgrund der Spannungen in der Region zunehmen.

Minimale Maßnahmen zum Schutz

Der Präsident Südkoreas erklärte außerdem, dass wie in anderen Ländern minimale Maßnahmen zum Schutz von Handelsschiffen und Öltransportwegen ergriffen werden müssen. Er erinnerte daran: „Es ist für uns klar, dass wir die Sicherheit und das Leben unserer Bürger schützen müssen.“ Diese Äußerungen zeigen Seouls Betonung der Notwendigkeit präventiver Maßnahmen gegen mögliche Bedrohungen.

Lee Jae-myung verwies auch auf den Status der „Cheonghae“-Einheit, die derzeit in der Region stationiert ist und bereit ist, auf Bedrohungen gegen die Sicherheit der Schifffahrt und der südkoreanischen Bürger zu reagieren. Er stellte klar, dass sie Möglichkeiten zur Stärkung dieser Fähigkeiten prüfen und beraten.

Überprüfung der Entsendung eines Forschungsteams

Das Verteidigungsministerium Südkoreas hat kürzlich die Entsendung eines Forschungsteams in die Straße von Hormuz zur Bewertung der Sicherheitslage angekündigt. Gleichzeitig wies das Ministerium Berichte zurück, wonach die USA die Stationierung südkoreanischer militärischer Ausrüstung in dieser Wasserstraße gefordert hätten. Das Büro des Präsidenten Südkoreas bezeichnete auch die Behauptung, die USA hätten eine Frist für die Entsendung von Ausrüstung in die Straße von Hormuz gesetzt, als falsch.

Ismail Baqai, ein iranischer Diplomat, schrieb in einer Nachricht auf Koreanisch in dem sozialen Netzwerk X: „Die Beziehungen zwischen Iran und Südkorea bestehen seit über 64 Jahren und basieren immer auf gegenseitigem Respekt.“ Er betonte auch, dass Iran großen Wert auf freundschaftliche Beziehungen zu Südkorea lege.

Baqai warnte weiter, dass angesichts der aktuellen Situation jede Art von operativer Beteiligung oder militärischer Präsenz anderer Länder im Persischen Golf und in der Straße von Hormuz als direkte Unterstützung für die angreifende Seite angesehen werden könnte und ernsthafte Folgen nach sich ziehen würde.