Der Film „NASA“, unter der Regie von Rachel Zour und Yuval Abraham, beschäftigt sich eingehend mit den Kriegsverbrechen Israels in Gaza. Durch die Sammlung von Zeugenaussagen von 24 informierten Personen innerhalb der militärischen und geheimdienstlichen Apparate zeigt diese Dokumentation, wie Technologie und staatliche Entscheidungen zur Tötung von Zivilisten führen.
Eine Geschichte aus dem israelischen Geheimdienst
In diesem Film berichten israelische Geheimdienstoffiziere von einem dunklen Dach in Tel Aviv über die Einzelheiten ihrer Arbeit. Diese Männer erklären, wie sie KI-Tools entwickelt haben, um Telefonsignale zu identifizieren und Wohngebäude in Gaza für Bombardierungen vorzuschlagen. Indirekt tragen sie die Verantwortung für Tausende von Toden, haben jedoch nie darüber gesprochen, denn laut einem von ihnen: „Meine Rolle ist technisch“ und ein anderer sagt: „Ich bin nur ein kleines Rädchen.“
NASA: Tötungen im Namen der Sicherheit
Die Dokumentation „NASA“ erzählt nicht nur von der Tötung von Zivilisten, sondern zeigt uns auch, wie diese Tötungen von den höchsten staatlichen Ebenen legitimiert werden. Der Film sagt uns, dass „NASA“ ein Akronym ist, das vom israelischen Geheimdienst verwendet wird, um die Anzahl der Zivilisten zu zeigen, die voraussichtlich bei einem Luftangriff getötet werden. Die israelische Armee zieht es vor, nachts die Hamas-Terroristen in ihren Häusern ins Visier zu nehmen, und wenn sie mit ihrer Familie oder in dicht besiedelten Vierteln leben, spielt das keine Rolle.
In einem der erschütterndsten Momente behauptet eine Quelle, dass für die Tötung eines Hamas-Mitglieds die Erlaubnis erteilt wurde, 500 Zivilisten zu töten. Dieser Film zeigt deutlich, wie die Menschlichkeit den militärischen Berechnungen zum Opfer fällt und wirft die Frage auf, ob solche Maßnahmen tatsächlich im Namen der Sicherheit gerechtfertigt werden können.




