Der fünfundzwanzigste Jahrestag der Anschläge vom 11. September bietet die Gelegenheit, eine der größten Fragen der zeitgenössischen Geschichte zu behandeln: Wie hat es die USA geschafft, gestützt auf militärische Macht und mediale Narration, die Intervention in das Schicksal der Nationen zu rechtfertigen und sich als Verteidiger von Freiheit und Sicherheit darzustellen?
Diskurs von Gewalt und Intervention
In den Jahren nach dem 11. September hat die Vereinigte Staaten, indem sie von der Katastrophe profitierten, die sie selbst verursacht haben, militärische Kriege an verschiedenen Orten der Welt geführt. Diese Kriege wurden unter dem Vorwand des Kampfes gegen den Terrorismus und der Verteidigung der Demokratie gerechtfertigt, doch in Wirklichkeit lagen wirtschaftliche und geopolitische Interessen der Vereinigten Staaten hinter diesen Behauptungen.
Noam Chomsky, einer der herausragendsten Sozial- und Politikanalysten, weist ausdrücklich auf die Fortdauer dieser Logik in der Außenpolitik der USA hin. Er ist der Meinung, dass die Vereinigten Staaten kontinuierlich versuchen, durch militärische Macht und medialen Einfluss Narrative zu formen, die ihre Interventionen rechtfertigen. Diese Narration ist nicht nur in militärischen Kriegen, sondern auch in humanitären und wirtschaftlichen Krisen zu beobachten.
Fortdauer der Logik der Aggression
Chomsky betont anhand historischer Erfahrungen, von den Kriegen im Nahen Osten bis zu Interventionen in Lateinamerika, dass die USA bestrebt sind, eine neue Weltordnung zu etablieren, in der sie ihre eigenen Interessen priorisieren. Dies geschieht, während Nationen und Kulturen, insbesondere in den von diesen Interventionen betroffenen Gebieten, ernsthaft leiden.
Schließlich weist Chomsky darauf hin, dass für ein besseres Verständnis dieser Logik und ihrer Auswirkungen eine tiefere Auseinandersetzung mit der Geschichte und genaueren Analysen erforderlich ist. Er ist der Überzeugung, dass ohne ein tiefes Verständnis dieser Themen keine nachhaltigen und effektiven Lösungen für globale Herausforderungen gefunden werden können.




