Während Donald Trump versucht, die Namen von Buchten, Seen und sogar Bundesstaaten in „America“ zu ändern, hat die animierte Satire-Show „South Park“ beschlossen, ihren Namen zu ändern und wird von nun an als „South America“ bekannt sein.
Inspiration von der „Courage“ von Apple und Google
Die Schöpfer der Show, Matt Stone und Trey Parker, erklärten in einer Stellungnahme: "Wir lassen uns von dem Mut und Patriotismus von Apple und Google inspirieren, die Trumps Anfragen zur Umbenennung des Ontario-Sees in „Lake America“ positiv beantwortet haben. Aus diesem Grund ändern wir den Namen „South Park“ in „South America“."
Diese Namensänderung ist eine Art Protest gegen den politischen Druck und die Medienwelt, die während Trumps Amtszeit stark beeinflusst wurde. Die Show, die für ihre scharfen und gnadenlosen Kritiken an den Mächtigen bekannt ist, sieht sich nun in diesem politischen Spiel und scheint darauf aus zu sein, mehr Aufmerksamkeit zu erregen.
Verbindung zu großen Medien
Das Mutterunternehmen von „South Park“, Paramount SkyDance, wird aufgrund seiner Verbindungen zu David Ellison, einem Unterstützer von Trump, derzeit zu einem der größten Medienholdinggesellschaften der Vereinigten Staaten. Das Unternehmen hat kürzlich mit Genehmigung der Trump-Regierung seine Fusion im Wert von 111 Milliarden Dollar mit Warner Bros. Discovery vollzogen, was von vielen Akteuren der Kreativbranche stark kritisiert wurde.
Die 29. Staffel von „South America“ soll am 16. September ausgestrahlt werden und wird weltweit über Paramount ausgestrahlt. Diese Namensänderung schürt nicht nur politische Kontroversen, sondern spiegelt auch die neuen Herausforderungen wider, mit denen die Medienwelt in der Trump-Ära konfrontiert ist.




