Die globalen Aktienmärkte wurden in einer vorsichtigen Stimmung gehandelt, da die steigenden Renditen von Anleihen und die Erwartung einer Entscheidung der US-Notenbank über die Zinssätze das Risiko von Schwankungen an den Finanzmärkten erhöht haben.
Rückgang des S&P 500 und steigende Anleiherenditen
Im Handel am Dienstag fiel der S&P 500 Index in den USA um 0,5 Prozent und verzeichnete den zweiten Rückgang in Folge. Gleichzeitig erreichten die Renditen von 10-jährigen US-Staatsanleihen den höchsten Stand seit 2007 und überschritten zum ersten Mal seit drei Jahren die 5-Prozent-Marke.
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Die Rendite dieser Anleihen fiel im asiatischen Handel am Mittwoch leicht und lag bei 4,9875 Prozent, blieb jedoch weiterhin nahe der 5-Prozent-Marke. Steigende Anleiherenditen erhöhen die Kreditkosten und können die relative Attraktivität riskanter Anlagen wie Aktien verringern.
Druck auf den globalen Märkten und Fokus auf die US-Notenbank
Der Druck auf den Anleihemarkt beschränkt sich nicht nur auf die USA. Die durchschnittliche Rendite von 10-jährigen Anleihen der G7-Staaten erreichte 4,285 Prozent, den höchsten Stand seit Mitte 2008. Steigende Staatsverschuldung, Inflationsdruck und geopolitische Spannungen sind Faktoren, die für das Wachstum der Kreditkosten in großen Volkswirtschaften angeführt werden.
In Asien war der MSCI Asia-Pacific Index außerhalb Japans nach vier Rückgängen im heutigen Handel volatil und stieg schließlich um etwa 0,3 Prozent. Der Anstieg der taiwanesischen Aktien kompensierte teilweise den Rückgang des chinesischen Marktes. Der Nikkei-Index in Japan fiel ebenfalls um etwa 0,1 Prozent.
Derzeit liegt der Fokus der Investoren auf der Entscheidung der US-Notenbank. Die Markttransaktionen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit eines Anstiegs um 25 Basispunkte auf etwa 92,4 Prozent gestiegen ist, während diese Wahrscheinlichkeit eine Woche zuvor bei 59,4 Prozent lag. Das Fehlen klarer Hinweise auf den nächsten Zinsschritt könnte zu einer erhöhten Volatilität an den Aktienmärkten führen.
Im Devisenmarkt näherte sich der US-Dollar dem höchsten Stand der letzten zwei Wochen. Gleichzeitig stabilisierte sich der Kryptowährungsmarkt nach den jüngsten Rückgängen; Bitcoin wurde nahezu unverändert im Bereich von 75.900 Dollar gehandelt, während Ethereum um etwa 0,3 Prozent fiel.
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