In einer umstrittenen Erklärung wies der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion für Wiederaufbau und Entwicklung des irakischen Parlaments heute, am Sonntag, die Gerüchte über die Erhebung von Steuern oder Abgaben durch die Islamische Republik Iran auf irakisches Öl entschieden zurück.
Erklärungen des stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion für Wiederaufbau
Dieser irakische Beamte betonte, dass diese Behauptungen völlig unbegründet und falsch seien, und stellte klar, dass keine Abgaben seitens des Iran auf irakisches Öl erhoben wurden. Er wies darauf hin, dass die langjährigen und engen Beziehungen zwischen den beiden Ländern bestehen, und erklärte, dass solche Gerüchte nur dazu dienen, die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Irak und Iran zu schädigen.
Antwort auf Bedenken
Diese Äußerungen wurden im Zuge wachsender Bedenken über die wirtschaftliche Lage im Irak und deren mögliche Auswirkungen auf die Ölexporte des Landes gemacht. Während der Irak als einer der größten Ölproduzenten der Welt anerkannt wird, könnte jede Änderung in der Steuerpolitik tiefgreifende Auswirkungen auf den Ölmarkt und die Wirtschaft des Landes haben.
Laut diesem Beamten sollte der Irak sich darauf konzentrieren, die wirtschaftlichen Beziehungen zu seinen Nachbarn zu stärken, und solche Gerüchte führen nur zu weiterem Misstrauen. Er forderte auch die Medien und Einzelpersonen auf, von der Verbreitung falscher Nachrichten abzusehen, die zu Spannungen zwischen den beiden Ländern führen könnten.
In der Zwischenzeit sind Analysten der Meinung, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Iran und Irak angesichts der aktuellen regionalen Bedingungen Priorität haben sollten und dass mehr Zusammenarbeit in verschiedenen wirtschaftlichen, ölbezogenen und handelsbezogenen Bereichen gefördert werden sollte. Letztendlich könnte dieses Thema beiden Ländern zugutekommen und ihre wirtschaftliche Lage verbessern.



