Zunahme der Nutzung von Starlink-Satelliteninternet im Iran
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Zunahme der Nutzung von Starlink-Satelliteninternet im Iran

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Behzad Akbari, stellvertretender Minister für Kommunikation und Geschäftsführer der Infrastrukturkommunikationsgesellschaft, berichtete von einer Zunahme der Nutzung von Starlink-Satelliteninternet im Iran infolge des Krieges. Er gab bekannt, dass der internationale Datenverkehr des Landes jetzt etwa 90 Prozent des Niveaus vor der Internetsperre im Dezember erreicht hat.

Der Stand des Internetverkehrs im Iran

Akbari sagte: „Der internationale Datenverkehr des Landes hat ein Niveau erreicht, das wir vor diesen Abschaltungen gesehen haben, aber ein Teil des Verkehrs, der aufgrund des Krieges verloren ging, ist noch nicht ins Netzwerk zurückgekehrt.“ Er wies auch auf die signifikante Zunahme der Starlink-Nutzer hin und fügte hinzu: „In der Kriegszeit ist die Anzahl der Starlink-Nutzer im Iran im Vergleich zu anderen Teilen der Welt gestiegen.“

Herausforderungen und Einschränkungen

In einer Pressekonferenz gestern betonte Akbari in Antwort auf Fragen von Journalisten zur Internetlage, dass die Kapazität des internationalen Internets erheblich gestiegen sei und es derzeit kein Problem in diesem Bereich gebe. Er wies auch darauf hin, dass die Einschränkungen für das Protokoll IPv6 aufgehoben wurden. Dennoch räumte er ein, dass die Filterung und andere Faktoren die Internetqualität beeinträchtigen.

Akbari fügte hinzu: „Obwohl die Internetkapazität gestiegen ist, bleibt die Dienstqualität aufgrund von Filterung und anderen Problemen in der Kommunikationskette eine Herausforderung für die Nutzer.“ Er wies auch auf den Internetverbrauch im Iran hin und sagte, dass der durchschnittliche mobile Internetverbrauch im Iran 23 bis 25 Gigabyte pro Gerät und Monat beträgt, was kaum von dem globalen Durchschnitt abweicht.

Teufelskreis und technische Probleme

Der stellvertretende Minister für Kommunikation wies auf den Teufelskreis hin, der durch technische Einschränkungen und Versuche, VPNs zu blockieren, entstanden ist. Er erklärte, dass diese Einschränkungen die Qualität der Internetdienste beeinträchtigen können. Akbari wies auch auf technische Probleme bei der Nutzung von IPs hin und sagte: „Die Einschränkung einer IP beschränkt sich nicht nur auf einen Dienst und kann zu weiteren Problemen führen.“

Er schloss mit den Worten, dass, obwohl einige Plattformen weiterhin blockiert sind, die iranischen Nutzer deren Nutzung fortsetzen und diese Situation die Kosten für den Zugang und die Netzverschmutzung erhöhen kann. Es scheint, dass zur Verbesserung der Dienstqualität im Iran grundlegende Änderungen in den Politiken und Infrastrukturen erforderlich sind.

Quelle: sharghdaily.com