Der Imam Khomeini-Platz in Esfarain ist nun seit 200 Nächten Zeuge der Anwesenheit von Menschen, die zusammenstehen. Nächte, in denen manchmal die Kälte, der Regen und die Sommerhitze die Menschen nicht davon abgehalten haben, zu diesem Platz zu kommen. Dieser Platz ist zu einem Ort geworden, der nicht nur eine Versammlung ist, sondern die Lebensgeschichte von Menschen erzählt, die alle ihren Anteil an diesen Nächten haben.
Die leidenschaftliche Anwesenheit der Menschen auf dem Platz
Masoumeh Ahmadi, 47 Jahre alt, ist eines der vertrauten Gesichter bei diesen Versammlungen und sagt, dass sie nur an drei Nächten abwesend war und an den anderen Nächten auf dem Platz war. Sie ist seit den ersten Tagen mit einer Fahne auf dem Platz und sieht ihre Motivation darin, die Kämpfer des Landes zu unterstützen. Ahmadi betont, dass ihr Ziel, auf dem Platz zu bleiben, die Verteidigung der Kämpfer ist und sie legt Wert auf die Bewahrung der Ruhe auf dem Platz. Sie verweist auf das Ereignis vom 18. Dezember und sagt, dass die Menschen nur gegen die Preiserhöhungen protestieren und nicht wollen, dass sich bitteren Ereignisse wie in der Vergangenheit wiederholen.
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Geschichten von Müttern und Journalisten
Unter den Menschen ist Tajgol Ostadzadeh, die Mutter des Märtyrers Basij Haj Sajad Baghalian, ebenfalls anwesend. Sie hat seit der ersten Nacht der Anwesenheit der Menschen auf dem Platz an etwa 185 Versammlungen teilgenommen und sieht ihre Motivation darin, ihrem geliebten Führer zu folgen. Ostadzadeh sagt: "Mein Sohn wurde an diesem Platz zum Märtyrer, und ich folge stolz seinem Weg." Hassan Nikzad, ein Journalist von IRIB in Esfarain, hat in diesen Nächten die Anwesenheit der Menschen dokumentiert und erzählt. Mit 25 Jahren Erfahrung im Journalismus sagt er, dass diese Versammlungen zu einem Teil des Lebensstils der Menschen geworden sind und sie jede Nacht versuchen, auf dem Platz präsent zu sein.
Jetzt sind 200 Nächte vergangen. Die Familien stehen zusammen, die Jugendlichen haben sich an einem anderen Ort versammelt, und die Zelte stehen weiterhin. Tee und Snacks werden unter den Menschen verteilt, und kulturelle, religiöse und Gebetsprogramme bilden einen Teil der Nächte auf dem Platz. Der Imam Khomeini-Platz hat nun 200 Nächte voller Erinnerungen und erzählt die lebendige Geschichte von Menschen, die trotz aller Herausforderungen weiterhin zusammenstehen.
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