Der Sieg auf dem Feld ist in der öffentlichen Wahrnehmung herausgefordert worden
Analyse

Der Sieg auf dem Feld ist in der öffentlichen Wahrnehmung herausgefordert worden

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Der Sieg auf dem Feld ist in der öffentlichen Wahrnehmung herausgefordert worden. In der Geometrie der Politik und Medien von heute sind viele Manager und politische Entscheidungsträger im Zwiespalt zwischen „was auf dem Feld passiert“ und „was im Geist der Gesellschaft verankert wird“. Die Realität sind Entscheidungen, Beschlüsse oder Projekte, die zu einem bestimmten Zeitpunkt und an einem bestimmten Ort umgesetzt werden; die Erzählung hingegen ist das Bild und das Gefühl, das die breite Masse von diesen Ereignissen erhält.

Herausforderungen der Erzählung in der Politik

Das grundlegende Problem der modernen Welt ist, dass politische Macht nicht nur im „Vollbringen von Taten“, sondern im „Schaffen einer effektiven, ehrlichen und überzeugenden Erzählung über diese Taten“ verankert ist. Die Hauptursache für den zermürbenden Kampf zwischen einigen politischen Managern und ihrem Publikum liegt in einem tödlichen kognitiven Fehler: Viele Entscheidungsträger berücksichtigen für ihre Maßnahmen und Politiken grundsätzlich keine „vorhergehende mediale und überzeugende Begleitdokumentation“.

Diese naive Annahme, dass „weil unsere Absicht oder unser Ziel richtig war, die Wahrnehmung des Publikums zwangsläufig mit unserem Geist übereinstimmen wird“, ist der größte Faktor für die Kluft zwischen dem System und der Gesellschaft. Infolgedessen wird selbst eine strategische Entscheidung oder ein technisches Großprojekt, das erfolgreich umgesetzt wurde, aufgrund des Fehlens einer empathischen medialen Begleitdokumentation in den Augen der Gesellschaft nicht als „Errungenschaft und Öffnung“, sondern als „unbestimmte Kosten, Ineffizienz oder Aufzwingung des Willens“ wahrgenommen.

Ernsthafte Folgen der Kluft zwischen Realität und Wahrnehmung

Diese zunehmende Kluft zwischen Realität und Mentalität hinterlässt unverzeihliche Folgen:

  • Wahrnehmungskrise und Verschlucken der Wahrheit: Eine Gesellschaft, die die Gründe, Folgen und Kosten einer Entscheidung nicht in einer klaren und ehrlichen Form erkennt, wird kognitiver Verwirrung ausgesetzt. Jede Lücke und Reaktion in der offiziellen Erzählung wird sofort von konkurrierenden Erzählungen gefüllt.
  • Wirkungslosigkeit der Siege auf dem Feld: Eine Politik, die nur an „technischen Maßnahmen“ denkt und kein mediales Verständnis hat, ähnelt einem Kommandanten, der auf dem Schlachtfeld gesiegt hat, aber durch das Versagen im Bedeutungsfeld wird der gesamte Erfolg wirkungslos und umgekehrt.
  • Plage der erzwungenen Erzählungen und der Konstruktion von Realität: Bei unvorhergesehenen Herausforderungen und Folgen greifen Manager, die mit der Logik der Medien nicht vertraut sind, anstelle der Akzeptanz von Schwächen in der medialen Begleitdokumentation auf destruktive Methoden wie Geheimhaltung zurück.

Im Zeitalter der „Krieg der Erzählungen“ öffnen sich die Realitäten nicht von selbst in die Tiefe der öffentlichen Überzeugungen. Die mediale Begleitdokumentation ist kein Werbeanhang, sondern der harte Kern der politischen Entscheidungsfindung und ein Grundpfeiler des sozialen Kapitals. Es ist an der Zeit, dass Manager aufhören, ihre persönlichen Wahrnehmungen der Gesellschaft aufzuzwingen und die Sprache des Dialogs mit der öffentlichen Wahrnehmung lernen; andernfalls wird das Feld, so erfolgreich es auch sein mag, im Gericht der öffentlichen Wahrnehmung von konkurrierenden Erzählungen besiegt werden.

Quelle: sharghdaily.com