Die Sicherheitsabkommen der USA und die Notwendigkeit einheimischer Widerstandskraft
Analyse

Die Sicherheitsabkommen der USA und die Notwendigkeit einheimischer Widerstandskraft

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Mohammed bin Salman, der Kronprinz von Saudi-Arabien, hat angesichts des Vorstoßes der Ansarullah-Truppen im Jemen in Richtung der Küstenstadt Mokha und der Nähe zur strategischen Straße von Bab al-Mandab, zweimal um einen direkten US-Luftangriff auf die Stellungen der Huthis gebeten. Donald Trump, der Präsident der USA, hat beide Anfragen abgelehnt und es wurde erklärt, dass Washington derzeit keine Pläne für eine direkte militärische Intervention hat. Stattdessen stellt die USA nur Zielinformationen und Daten den Saudis zur Verfügung. Es ist erwähnenswert, dass etwa 200 US-Truppen ebenfalls in Saudi-Arabien stationiert sind, die eine beratende und nicht-kämpferische Rolle einnehmen.

Fehlende Sicherheitsgarantie durch ausländische Abkommen

Dieses Ereignis zeigt erneut, dass Abkommen und Sicherheitskooperationen mit den USA keine Garantie für Stabilität und Sicherheit bieten, insbesondere angesichts der Verschärfung der Konflikte im Jemen und der zunehmenden Kontrolle der Ansarullah über lebenswichtige Handels- und Ölexportrouten. Die USA setzen ihre Prioritäten darauf, die zahlreichen Misserfolge im Kampf gegen den Iran zu kompensieren und suchen nach einem Ausweg aus dem Sumpf des Konflikts mit dem Iran und der Straße von Hormus, während sie eine neue militärische Front vermeiden. Selbst enge Verbündete und große Käufer amerikanischer Waffen wie Saudi-Arabien sehen sich in kritischen Momenten wiederholt mit abgelehnten Anfragen konfrontiert.

Die Erfahrung des Iran und einheimische Kraft

Die Erfahrung des Iran im jüngsten Konflikt mit den USA und dem zionistischen Regime hat diese Realität klar bewiesen. Im zwölf Tage dauernden Krieg im Juni 1404 und dann im vierzig Tage dauernden Krieg im letzten Esfand und im aktuellen Farvardin sowie in den anschließenden Konflikten wurden umfangreiche Luft- und Raketenangriffe auf militärische, nukleare und defensive Infrastrukturen des Iran durchgeführt. Wäre die Verteidigungsfähigkeit des Iran von Abkommen, importierten Ausrüstungen oder direkter Unterstützung anderer Länder abhängig gewesen, wären in diesen kritischen Bedingungen keine dieser Unterstützungen gekommen und das Land hätte sich nicht gegen die Aggression behaupten können.

Die einheimische abschreckende und defensive Kraft des Iran umfasst Luftabwehrsysteme, ballistische und Kreuzraketen, Drohnen und eine widerstandsfähige Kommando-Struktur, die die Möglichkeit zur Reaktion, die Wahrung der territorialen Integrität und die Verhinderung eines defensiven Zusammenbruchs bietet. Diese Erfahrungen erinnern an eine grundlegende Lektion: Der Widerstand und die nachhaltige Sicherheit eines Landes werden nur dann gewährleistet, wenn sie aus dem Inneren der Nation und auf der Grundlage einheimischer Fähigkeiten entstehen.

Die USA, als Macht, die ihre Abkommen basierend auf momentanen nationalen Interessen anpasst, sind kein verlässliches Land zur Sicherstellung der Sicherheit anderer. Länder, die ihre Sicherheit an solche Abkommen binden, sehen sich in Krisentagen mit einem Unterstützungsdefizit konfrontiert, so wie die wiederholten Anfragen der Saudis unbeantwortet blieben.

Im Gegensatz dazu zeigt das iranische Modell, dass langfristige Investitionen in einheimische Verteidigungsfähigkeiten, die Entwicklung unabhängiger militärischer Technologien und das Vertrauen auf menschliche Ressourcen und nationalen Willen der einzige Weg sind, um echte Abschreckung zu schaffen. Diese innere Kraft war es, die dem Land in den jüngsten Kriegen half und verhinderte, dass ausländische Aggressionen zu einem sicherheitspolitischen Zusammenbruch führten. In der chaotischen regionalen Lage ist die Hauptlektion klar: Sicherheit ist nicht importierbar; Sicherheit wird geschaffen.

Quelle: mehrnews.com