Der Online-Goldmarkt im Iran steht vor ernsthaften Herausforderungen im Bereich der Regulierung. Während in erfolgreichen Ländern der Welt wirksame Aufsichtsinstrumente zur Kontrolle dieses Marktes entwickelt wurden, dauert im Iran der Streit darüber, wer die Regulierung übernehmen sollte, weiterhin an.
Historische Entwicklung der Regulierung im Iran
Nach Jahren des Wachstums ohne klare Regulierung hat die Regierung im November 1404 das Gesetz über den Online-Handel mit Gold und Silber unter dem Titel „Durchführungsanweisung für den Online-Handel mit Gold und Silber“ erlassen. Doch nach Monaten seit der Bekanntgabe dieses Gesetzes ist der Umsetzungsprozess aufgrund von Verzögerungen, unklaren Genehmigungen und Konflikten zwischen den Behörden auf Probleme gestoßen.
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Die Rolle der Zentralbank und bestehende Herausforderungen
In dieser Durchführungsanweisung wurde die Zentralbank als Hauptregulator festgelegt. Diese Bank muss die Genehmigungen für die Plattformen genehmigen und auch die Goldlagerstätten bestätigen. Dennoch berichtete der stellvertretende Leiter des Nationalen Zentrums für Überwachung und Verbesserung des Geschäftsumfelds des Wirtschaftsministeriums, dass die Genehmigung der Online-Plattformen für Gold und Silber seit etwa eineinhalb Jahren ausgesetzt ist und die Zentralbank ihre Bedingungen und Vorschriften für die Genehmigung noch nicht bekannt gegeben hat. Diese Verzögerung hat zu einer Unklarheit bei über 200 Genehmigungsanträgen geführt.
Außerdem hat die Zentralbank, obwohl das Überwachungssystem zur Kontrolle des Online-Handels mit Gold eingerichtet wurde, angekündigt, dass sie die Verantwortung für dieses System an das zentrale Komitee zur Bekämpfung von Schmuggel und Währungsbetrug übertragen möchte. Dies geschieht, während die Zentralbank laut Gesetz nicht berechtigt ist, ihre Befugnisse zu übertragen.
Vergleich mit erfolgreichen internationalen Erfahrungen
Zum Vergleich kann auf die Erfahrung der Türkei verwiesen werden, wo die Aufsicht über Gold bereits in der Phase der Vermögensbildung beginnt. In Malaysia ist die Aufsichtsbehörde des Kapitalmarktes verpflichtet, die digitalen Vermögensplattformen zu überwachen, und jede genehmigte Plattform muss bestimmte Schutzmaßnahmen ergreifen. Währenddessen gibt es im Iran noch keine klare Durchführungsanweisung für das Überwachungssystem, und die Unklarheit dauert an.
Schließlich zeigt der aktuelle Zustand des Online-Goldmarktes im Iran den dringenden Bedarf an einer effizienten und transparenten Regulierung, um weitere Krisen zu verhindern.
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