Mohammadreza Alizadeh, Geschäftsführer des Hauses der iranischen Kunst, betonte die Bedeutung der Rolle des Privatsektors bei der Entwicklung von Kultur und Kunst und forderte die Erleichterung der Aktivitäten kultureller Einrichtungen, die Reduzierung der Bürokratie sowie die Schaffung von Stabilität und Transparenz für Investoren und Akteure in diesem Bereich. Er hob die Notwendigkeit der gegenseitigen Zusammenarbeit zwischen Staat und Privatsektor hervor.
Die Schlüsselrolle des Privatsektors in Kultur und Kunst
Alizadeh wies in seinem Kommentar darauf hin, dass Kultur und Kunst einen wichtigen Teil der Identität und des sozialen Kapitals jeder Gesellschaft darstellen und deren Unterstützung nicht nur eine zeremonielle oder anlassbezogene Maßnahme ist. Er stellte klar, dass das „Haus der iranischen Kunst“ mit der Überzeugung gegründet wurde, dass eine effektive und konstruktive Verbindung zwischen Künstlern, kulturellen Akteuren, der Gesellschaft und dem Privatsektor geschaffen werden kann.
Mehr lesen: Die Epoche der Anwesenheit der Menschen aus Qom in der einhundertneunundneunzigsten Nacht in Folge
Er fügte hinzu: „Der Privatsektor kann im Bereich Kultur und Kunst investieren, kann jedoch nicht die Politikgestaltung und die Verantwortlichkeiten der Regierung ersetzen. Es ist die Aufgabe der für die Kultur zuständigen Institutionen, die geeigneten Rahmenbedingungen zu schaffen und die rechtlichen Aktivitäten zu erleichtern.“
Forderung an die Kulturverantwortlichen
Der Geschäftsführer des Hauses der iranischen Kunst betonte, dass kulturelle Akteure Stabilität, Transparenz und die Möglichkeit zur Planung benötigen, und sagte: „Man kann nicht einerseits von der Notwendigkeit der Präsenz des Privatsektors in Kultur und Kunst sprechen und andererseits komplexe und zeitaufwändige Prozesse so gestalten, dass kulturelle Aktivitäten für Investoren und private Akteure mit unnötigen Risiken verbunden sind.“
Alizadeh erinnerte auch daran, dass, wenn der Privatsektor in die Kultur investieren soll, Sicherheit und klare Bedingungen für diese Investition geschaffen werden müssen. Er stellte klar: „Wir erwarten nicht, dass der Staat und die kulturellen Institutionen die Kosten der Kunst vollständig übernehmen, aber wir glauben, dass die Präsenz des Privatsektors die ungenutzten Potenziale von Kultur und Kunst aktivieren kann.“
Er fügte abschließend hinzu: „Diese Zusammenarbeit sollte eine wechselseitige Beziehung sein. Der Privatsektor übernimmt seine Verantwortung und erwartet im Gegenzug, dass die Kulturverwalter ihre Aufgaben effektiv erfüllen. Diese Forderung ist weder ein Gegensatz zum Staat noch eine persönliche Kritik an den Managern, sondern eine verantwortungsvolle Kritik und eine klare Forderung, die notwendig ist für die Reform und den Fortschritt im Bereich Kultur.“
Alizadeh betonte: „Wenn wir wollen, dass die iranische Kunst auf internationaler Ebene ihren angemessenen Platz findet, müssen wir über Worte hinausgehen und zur Tat schreiten. Unsere Forderung ist klar: Erleichtern Sie den Weg für kulturelle Aktivitäten und vertrauen Sie den kulturellen Akteuren.“
Mehr lesen: Seyed Reza Salehi Amiri: Die Veteranen sind der lebendige Geist im Körper des kulturellen Erbes · Shahrud ist Gastgeber von 1200 Qur'an-Exzellenzen beim dreißigsten Qur'an- und Ahlulbayt-Festival




