Reza Qanbari, Schriftsteller und Regisseur, betonte in einem Gespräch über die zahlreichen Filmfestivals im Iran, dass das Ziel und die Auffassung von diesen Veranstaltungen klar sein sollten. Er kritisierte die bestehenden Ansätze zur Durchführung von Festivals und sagte: „Die Durchführung eines Festivals sollte nicht nur eine administrative Pflicht für die Filmverantwortlichen sein.“
Die Notwendigkeit, das Leid und die Freude der Menschen auszudrücken
Qanbari stellte weiter fest, dass die Geschichte gezeigt hat, dass es nicht ausreicht, Kunstwerke nur zu loben; man muss auch das Leid und den Schmerz der Menschen ansprechen. Er verwies auf einen Vergleich mit den Dichtern der Ghaznaviden-Zeit und sagte: „Sultan Mahmud von Ghazni schätzte die Werke von Anwar al-Maali, während die Geschichte das Shahnameh von Ferdowsi wertschätzte.“ Dieser Regisseur fügte hinzu: „Heute stehen diejenigen, die versuchen, Lob und Anerkennung auszusprechen, den Künstlern gegenüber, die das Leid der Menschen erzählen.“
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Die Sichtweise der Beamten auf Festivals
Qanbari wies auch auf eines der grundlegenden Probleme des iranischen Kinos hin und sagte, dass die Verantwortlichen jede Festivalveranstaltung nur als eine administrative Pflicht ansehen. Er fuhr fort: „Diese Veranstaltungen schenken dem Ziel und dem Ergebnis keine Bedeutung und sind nur daran interessiert, ein Ereignis abzuhalten.“ Dieser Regisseur kritisierte diesen Ansatz und forderte eine Änderung der Sichtweise der Verantwortlichen auf die Festivals und sagte: „Wenn diese Sichtweise anhält, wäre es besser, diese Veranstaltungen nicht abzuhalten.“
Er betonte auch, dass das Kino die Momente der Freude und Bitterkeit der Menschen erzählen sollte und die Verantwortlichen nicht nur den Filmen Bedeutung beimessen sollten, die ihren eigenen Denkweisen entsprechen. Qanbari sagte: „Das Kino sollte eine Sammlung von Begeisterung, Geist, Freude und Bitterkeit der Zeit sein, und der Filmemacher kann die Freude und Begeisterung der Menschen im Herzen der Bitterkeiten der Zeit ausdrücken.“
Dieser Regisseur erklärte abschließend, dass die Leitung des iranischen Kinos es ermöglichen sollte, eine Vielzahl von Produktionen zu haben, und dass in Festivals wie dem Fajr diese Filme gezeigt und gesehen werden sollten. Er ist der Überzeugung, dass, wenn das Kino diese Eigenschaft bewahrt, die Verantwortlichen eine gute Leistung erbringen und auf die Qualität und den Wert der Kunst achten sollten.
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