Simin Yaghoubian: Der 1. Mehr beginnt die bittere Rechnungslegung der Arbeiterfamilien
Sonderbericht

Simin Yaghoubian: Der 1. Mehr beginnt die bittere Rechnungslegung der Arbeiterfamilien

منبع تصویر: ilna.ir

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Simin Yaghoubian, eine Arbeiteraktivistin, erklärte, dass der 1. Mehr für viele Arbeiterfamilien den Beginn einer bitteren Rechnungslegung darstellt, und warnte vor den wirtschaftlichen Druck und dem Bedarf an grundlegenden Lösungen im Bildungsbereich. Sie erläuterte, dass die mit Bildung verbundenen Kosten unter den gegenwärtigen Bedingungen insbesondere für Arbeiterfamilien, die von einem Mindestlohn leben, zu einer ernsthaften Herausforderung geworden sind.

Wirtschaftliche Schwierigkeiten und Bildungskosten

Das Läuten des neuen Schuljahres 1405 erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die iranische Wirtschaft mit einer tiefen Kluft zwischen dem Mindestlohn und den tatsächlichen Lebenshaltungskosten konfrontiert ist. Jüngste Schätzungen zeigen, dass die Rate des Lebensunterhalts für Arbeiterfamilien 80 bis 90 Millionen Toman pro Monat übersteigt, während der Lohn eines verheirateten Arbeiters mit zwei Kindern kaum 25 Millionen und 650 Tausend Toman erreicht. Diese Kluft zeigt deutlich die Unfähigkeit, die grundlegenden Lebenshaltungskosten, einschließlich der Ausbildung der Kinder, zu decken.

Kommerzialisierung der Bildung und Verletzung der gesetzlichen Rechte

Yaghoubian wies auf die Krise der Kommerzialisierung der Bildung hin und stellte fest, dass dies dazu geführt hat, dass Bildung als ein fundamentales soziales Recht zu einem wirtschaftlichen Gut geworden ist. Während der Staat gemäß Artikel 30 der Verfassung verpflichtet ist, kostenlose Bildung bis zum Ende der Sekundarstufe anzubieten, sehen sich Familien heute auch an öffentlichen Schulen mit zusätzlichen Kosten konfrontiert, die unter verschiedenen Bezeichnungen wie "Bürgerbeteiligungen" von ihnen verlangt werden.

Diese Arbeiteraktivistin verwies auf die steigenden Kosten für Schreibwaren und andere Bildungsbedarf und sagte, dass diese Kosten für Familien mit mehreren schulpflichtigen Kindern einen erheblichen Teil des monatlichen Einkommens der Arbeiter belasten können. Sie betonte, dass diese Situation nicht nur die Qualität der Bildung beeinträchtigt, sondern auch schwerwiegende soziale und wirtschaftliche Folgen hat.

Yaghoubian forderte am Ende, dass die Regierung und die zuständigen Institutionen zur Rechenschaft gezogen werden und forderte eine Erhöhung der Unterstützung für Arbeiterfamilien. Sie betonte, dass mehr Aufmerksamkeit auf die Bildungsgerechtigkeit gelegt werden muss und dass die Regierung Unterstützungsmechanismen für alle Familien, insbesondere für Arbeiterfamilien, bereitstellen sollte.

Quelle: ilna.ir