Spazierengehen kann die Lebensqualität verbessern und Asthma bei Patienten mit dieser Erkrankung kontrollieren. Forscher haben bei der Untersuchung von 52 Patienten mit unkontrolliertem Asthma festgestellt, dass diese einfache Aktivität auch zur Verringerung von Depressionen und Angstzuständen führen kann.
Vorteile des Spazierens für Asthmapatienten
„David Halen Araujo Pinheiro“, leitender Forscher und Physiotherapeut an der Universität São Paulo in Brasilien, erklärte, dass die Erhöhung der täglichen Schritte den Patienten eine bessere Fähigkeit zur Selbstverwaltung ihrer Erkrankung verleiht. Er fügte hinzu, dass einfaches Spazierengehen den Patienten die Möglichkeit gibt, von weiteren Vorteilen wie einer Verbesserung der Lebensqualität und einer Verringerung der Symptome von Angst und Depression zu profitieren.
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Frühere Studien zeigen, dass Patienten mit Asthma, die täglich 7500 Schritte gehen, eine bessere Kontrolle über ihr Asthma haben. Für diese Studie bildeten die Forscher zwei Gruppen von Patienten; die Hälfte von ihnen nahm an überwachten aeroben Übungen auf einem Laufband teil, während die andere Hälfte an Schulungs- und Beratungssitzungen teilnahm, um zur wöchentlichen Bewegung zu ermutigen.
Ergebnisse der Studie und Überwachung der Patienten
Beide Gruppen nahmen acht Wochen lang an ihren Sitzungen teil und wurden danach hinsichtlich Asthma und Lebensqualität bewertet. Außerdem wurden sie vier Monate nach Abschluss der Sitzungen erneut untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass viele Patienten in der Gruppe mit aeroben Übungen Interesse daran hatten, sich Fitnessstudios anzuschließen, während die Patienten der Verhaltensinterventionsgruppe das Spazierengehen als Teil ihres täglichen Programms fortsetzten.
Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass beide Gruppen ähnliche Vorteile bei der Kontrolle von Asthma und der Verbesserung der Lebensqualität hatten. Dennoch warnte Pinheiro, dass Bewegung nicht als Ersatz für Asthma-Medikamente betrachtet werden sollte, und betonte, dass aerobe Übungen und Verhaltensinterventionen komplementär zu medikamentösen Behandlungen sein sollten.
Er sagte: „Wir sollten niemals die vom Arzt verordnete Behandlung abbrechen. Bewegung kann als effektives Werkzeug neben Medikamenten eingesetzt werden, ist aber allein nicht ausreichend.“
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