Versprechen gebrochen bei der Anpassung der Löhne der Arbeiter
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Versprechen gebrochen bei der Anpassung der Löhne der Arbeiter

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In der einhunderteinunddreißigsten Sitzung des Obersten Arbeitsrates blieb der "Arbeiterbonus" ohne Erhöhung von 2,2 Millionen Toman. In dieser Sitzung wurde beschlossen, dass der Betrag im September basierend auf der Inflationsrate der Grundnahrungsmittel und Lebensmittel in den ersten Monaten des Jahres geändert wird.

Analyse der Lohnsituation der Arbeiter

Ali Khodaei, Vertreter der Arbeitergemeinschaft im Obersten Arbeitsrat, hat erklärt, dass der Oberste Arbeitsrat beschlossen hat, den Mindestlohn und die Lohnvorteile nach 6 Monaten zu überprüfen, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Variablen. Mit dem nahenden Ende des Septembers haben sich die Sorgen über das Brechen des Versprechens zur Anpassung der Löhne der Arbeiter verstärkt. Es scheint, dass die Verantwortlichen Zeit kaufen und das Thema der Löhne hinauszögern.

Herausforderungen bei der Anpassung der Löhne in inflatorischen Bedingungen

Die Diskussion über die "Lohnanpassung" ist insbesondere in der zweiten Jahreshälfte und mit zunehmendem inflatorischen Druck erneut in den Vordergrund gerückt. Einige Verantwortliche sind der Meinung, dass das Lohnverfahren einmal im Jahr abgeschlossen wird und eine Wiedereröffnung keine rechtliche Grundlage hat. In diesem Zusammenhang sagen einige Gewerkschaftsaktivisten, dass dieser Ansatz eine Art absichtlicher Fehler und Flucht vor gesetzlichen Verpflichtungen ist. In Artikel 41 des Arbeitsgesetzes wird der Begriff "jährlich" verwendet, was die Mindestdauer für Entscheidungen zur Vermeidung einer langfristigen Lohnstagnation zeigt.

Gemäß den Artikeln 167 und 168 des Arbeitsgesetzes können außerordentliche Sitzungen des Obersten Arbeitsrates jederzeit auf Antrag der Mitglieder einberufen werden. In einer Situation, in der inflatorische Schocks und der Anstieg des Wechselkurses den realen Wert der Löhne verringert haben, wird das Schließen der Türen des Obersten Arbeitsrates und das Nicht-Einladen der Mitglieder als "Unterlassung von administrativen und staatlichen Pflichten" angesehen.

Alternative Lösungen zur Verbesserung der Lohnsituation

Wirtschaftsanalysten glauben, dass zur Überwindung der aktuellen Sackgasse anstelle traditioneller Verhandlungen ein umfassendes System der "Lohnindexierung" (Wage Indexation) in Betracht gezogen werden sollte. Dieses System bedeutet eine automatische und systematische Verbindung von Löhnen und Lohnvorteilen mit der realen Inflationsrate und den Veränderungen der Lebenshaltungskosten. Auf diese Weise wird, wenn die Inflation lebenswichtiger Güter einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, die Lohnanpassung systematisch und ohne die Notwendigkeit langwieriger Auseinandersetzungen durchgeführt.

Befürworter dieses Systems sind der Meinung, dass das Vorbild von Ländern wie Belgien und der Türkei zur Verbesserung der Lohnsituation beitragen kann. In Belgien gibt es ein System namens "Gesundheitsindex", das einen bestimmten Korb von Grundgütern monatlich überwacht, und wenn die Inflation einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, steigen die Löhne der Arbeiter automatisch. Auch die Türkei hat durch die Änderung des Verhandlungssystems und die Annahme des "Überlebenssatzes" als Instrument sozialer Stabilität gezeigt, dass die Lohnstruktur in inflatorischen Bedingungen verbessert werden kann.

Dieser Ansatz ist insbesondere in der aktuellen Situation, in der über 60 Prozent der Bevölkerung des Landes unter wirtschaftlichem Druck stehen, dringend erforderlich. Passivität gegenüber dem Rückgang des Lebensstandards der Arbeiter kann keine rechtliche oder religiöse Rechtfertigung haben.

Quelle: mehrnews.com