Ökologisches Limit der Stadtentwicklung in Iran wird festgelegt
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Ökologisches Limit der Stadtentwicklung in Iran wird festgelegt

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Das ökologische Limit der Stadtentwicklung in Iran wurde in der dritten Sitzung "Stadt und Wasser" angesprochen. Abbas Akhoundi, ehemaliger Minister für Straßen und Stadtentwicklung, betonte, dass das Wasserproblem noch nicht in der Lage war, die Grenzen des Bauens und der Bevölkerungsaufnahme in den Städten zu bestimmen. Er erklärte, dass es in städtischen Planungen Zahlen für die Gebäudehöhe und Dichte gibt, aber für eines der Hauptbeschränkungen der Stadt, nämlich die Wasserressourcen, gibt es keine klaren Zahlen.

Herausforderungen von Wasser und Bauwesen in Teheran

Akhoundi wies darauf hin, dass Wasser aus Taleqan, Karaj und Lar nach Teheran transportiert wird, und sagte: "Teheran hat immer noch mit dem Wasserproblem zu kämpfen." Er fragte, ob es überhaupt einen Punkt gibt, an dem man sagen kann, dass die Stadtentwicklung "genug ist"? Er betonte, dass es in den umfassenden Plänen für viele Themen Regeln gibt, aber die Begrenzung der natürlichen Ressourcen hat noch nicht die gleiche Macht erlangt wie die Regelungen zur Dichte oder zur Nutzung des Landes.

Einfluss des Klimawandels und der Bodenabsenkung

Davoodreza Arab, Professor an der Universität, sprach über die negativen Auswirkungen der übermäßigen Ausdehnung der Städte auf die Wasserressourcen. Er sagte, dass die Bodenabsenkung nicht nur ein Problem für landwirtschaftliche Flächen ist, sondern auch städtische Einrichtungen gefährdet sind. Arab wies auch auf die falsche Standortwahl von Industrien in wasserarmen Ebenen hin und sagte, dass der Wasserverbrauch in diesen Gebieten einen entscheidenden Einfluss haben kann.

Saeed Sadatnia, Stadtplaner, verwies ebenfalls auf die Erfahrung von Isfahan und sagte: "Isfahan ist im Grunde mit Wasser entstanden." Er betonte, dass man in einer wasserarmen Stadt nicht nur die Fläche der Grünflächen erhöhen kann, sondern auch auf die Art der Pflanzen und ihren Wasserbedarf achten muss. Schließlich wies Ramin Saeedmocheshi auf das traditionelle Entwicklungsmodell hin und sagte, dass in dieser Sichtweise Land, Wasser und Umweltressourcen nicht angemessen berücksichtigt werden.

Quelle: sharghdaily.com