Jahanbakhsh Izadi, Professor für internationale Beziehungen, erklärte: „Jedes Verständnis oder Abkommen, das ohne die Zustimmung der USA voranschreiten will, ist meiner Meinung nach nicht möglich. All dies trägt dazu bei, dass ein solches Treffen, in Anbetracht Ihrer vorherigen Frage, sozusagen nicht stattfindet oder mit dieser Aussetzung und Verschiebung konfrontiert wird.“
Gründe für das Scheitern von Verständigungen
Izadi verwies auf verschiedene Gründe, die das Scheitern von Verständigungen beeinflussen können, und sagte: „Meiner Meinung nach können beide Gründe richtig sein, zusätzlich zu anderen Gründen. Das heißt, neben diesen beiden Gründen, die Sie erwähnt haben, könnte auch der Einfluss und die Opposition der USA eine Rolle spielen.“
Mehr lesen: Trump wird nächste Woche mit den Führern des Golfes über den Iran sprechen
Trumps Positionen und deren Auswirkungen
Dieser Professor für internationale Beziehungen verwies auf die Positionen von Donald Trump, dem ehemaligen Präsidenten der USA, und sagte: „Wenn Sie sich Trumps Positionen ansehen, hat er zunächst versucht, dieses Treffen als unbedeutend darzustellen; tatsächlich wollte er es in gewisser Weise ignorieren und sagen, dass es nichts Wichtiges ist, sie sollen sich zusammensetzen und miteinander sprechen, und wir haben keine Verpflichtung zu diesem Thema.“
Er fügte hinzu: „Danach erklärte er in einer anderen Situation, dass, wenn es um das nukleare Thema geht, es ein bedeutendes Treffen sein könnte. Natürlich ist das meine Auslegung, aber er wollte tatsächlich sagen, dass die Straße von Hormus kein wichtiges Thema ist, über das sie sich treffen sollten.“
Herausforderungen Omans in den Verhandlungen
Izadi wies auch auf den unterschiedlichen Ansatz Omans und der Islamischen Republik hin und sagte: „Dieses Land hat nicht die hohe Kapazität und wird eher für instrumentelle Zwecke genutzt.“ Er fügte hinzu: „Da Oman Mitglied der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) ist, hat es internationale rechtliche Verpflichtungen akzeptiert und ist dem rechtlichen Regime des ungehinderten Durchgangs, oder dem ‚Recht auf ungehinderten Durchgang‘, verpflichtet.“
Am Ende betonte Izadi, dass „diese Situation einen Rahmen dafür bietet, dass entweder dieses Treffen grundsätzlich nicht stattfindet oder, wenn es stattfindet, sicherlich zahlreiche Änderungen und Anpassungen vorgenommen werden.“
Mehr lesen: Die Menschen in Kalaleh sind nach 200 Nächten weiterhin bei nächtlichen Versammlungen anwesend · Sicherheitsabkommen der USA und die Notwendigkeit der einheimischen Widerstandskraft




