Jugendliche sind aufgrund von familiären Konflikten und unzureichender institutioneller Unterstützung gefährdet, straffällig zu werden, warnte ein Soziologe und Forscher im Bereich Familie. Er betonte, dass riskantes Verhalten und Schäden in der Jugend nicht aus dem "Wesen des Jugendlichen" resultieren, sondern das Produkt der Interaktion zwischen den Entwicklungsmerkmalen dieses Alters und den umgebenden sozialen Strukturen sind.
Folgen familiärer Konflikte
Familiäre Konflikte können direkt die psychische und soziale Gesundheit von Jugendlichen beeinflussen. In solchen Situationen fühlen sich Jugendliche oft einsam und ungestützt, was zu riskantem Verhalten und sogar zu Straffälligkeit führen kann. Dieser Soziologe wies darauf hin, dass familiäre Probleme als ein Risikofaktor für den Eintritt von Jugendlichen in den Kreislauf der Straffälligkeit wirken können, und sagte: "Familiäre Konflikte und das Fehlen ausreichender Unterstützung können Jugendliche in Richtung riskanter Verhaltensweisen drängen."
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Die Rolle von Gleichaltrigen und sozialer Unterstützung
Die entscheidende Rolle von Gleichaltrigen beim Eintritt von Jugendlichen in den Kreislauf der Straffälligkeit ist unbestreitbar. Jugendliche in diesem Alter sind stark von ihren Freunden und Gleichaltrigen beeinflusst. Wenn ihr soziales Umfeld und ihre Gleichaltrigengruppe gesund und positiv sind, sinkt die Wahrscheinlichkeit für riskantes Verhalten. Wenn diese Gruppen jedoch Personen mit negativem und kriminellem Verhalten umfassen, können Jugendliche leicht von diesen Mustern angezogen werden.
Dieser Soziologe wies auch auf die Schwäche der institutionellen Unterstützung hin und sagte: "Soziale und staatliche Organisationen müssen eine größere Rolle bei der Unterstützung von Familien und Jugendlichen spielen. Ohne die notwendige Unterstützung sind Jugendliche leicht sozialen Schäden und Straffälligkeit ausgesetzt." Er betonte, dass zur Verringerung sozialer Schäden in dieser Altersgruppe wirksame präventive und unterstützende Programme entworfen und umgesetzt werden müssen.
Abschließend betonte dieser Forscher die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Familien, Schulen und sozialen Institutionen und fügte hinzu: "Nur durch umfassende Zusammenarbeit können wir die Situation der Jugendlichen verbessern und ihre sozialen Schäden verringern."
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