Mohammad Shahriari: Die Universität muss eine aktivere Rolle im Krieg spielen
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Mohammad Shahriari: Die Universität muss eine aktivere Rolle im Krieg spielen

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Mohammad Shahriari, Doktorand der Politikwissenschaft, sprach in einer Sitzung mit dem Titel „Die Mission der studentischen Institutionen im Krieg“ über die Rolle der Universitäten und studentischen Institutionen im Umgang mit dem Krieg und seinen Auswirkungen und forderte eine effektivere Kommunikation zwischen Universität und Gesellschaft.

Die passive Rolle der Universitäten

Shahriari betonte in dieser Sitzung, dass die Universitäten im Iran, insbesondere im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften, im Umgang mit den großen gesellschaftlichen Fragen passiv geworden sind. Seiner Meinung nach konnten die Universitäten, obwohl Krieg, Politik und Wirtschaft zu den wichtigsten Einflussfaktoren im Leben der Menschen zählen, diese Themen nicht effektiv angehen und die Ergebnisse ihrer Forschungen und Analysen nicht an die Gesellschaft weitergeben.

Die Realität des Krieges und die Notwendigkeit der Analyse

Er fügte hinzu: „Die Realität des Krieges ist weder die mehrtägige Kapitulation Irans noch ein absoluter Sieg; vielmehr hat Iran sowohl Kapazitäten und Fähigkeiten als auch Schwächen und Verwundbarkeiten, die diskutiert und untersucht werden müssen.“ Shahriari wies darauf hin, dass, wenn die Universität die politischen und wirtschaftlichen Folgen des Krieges nicht analysieren kann, welche Institution dann diese Aufgabe übernehmen sollte?

Seiner Meinung nach sollten die Universitäten anstelle von bloßen Erklärungen ein Verständnis entwickeln und die Kapazitäten der Studierenden nutzen, um Wissen an die Gesellschaft zu übertragen. Er nannte fünf Ansätze zur Verbesserung dieser Situation, darunter die Bildung interdisziplinärer Gruppen zur Verfolgung der zentralen Themen des Landes und zur Präsentation der Ergebnisse an die Gesellschaft.

Shahriari betonte auch, dass die Universität ein aktives Gedächtnis haben und ihre Vorschläge und Analysen verfolgen sollte, sodass nach der Identifizierung von Schwächen erneut darauf eingegangen und Schlussfolgerungen gezogen werden können.

Abschließend betonte er die Unabhängigkeit der studentischen Institutionen und sagte: „Die Universität sollte sich nicht mit der Wiederholung politischer Narrative begnügen; sie sollte ein Ort der Untersuchung und Analyse der Realitäten sein.“

Quelle: sharghdaily.com