Rahmatollah Darijani betonte, dass Iran heute mit drei gleichzeitigen Krisen in der Außenpolitik konfrontiert ist und verhindern muss, dass sie miteinander verknüpft werden. Militärische Konflikte, das Atomprogramm und wirtschaftlicher Druck sind jeweils große Herausforderungen, aber wenn diese Krisen miteinander verbunden werden, wird es viel schwieriger, sie zu kontrollieren.
Verknüpfung der Krisen und bevorstehende Herausforderungen
Darijani fügte hinzu, dass militärische Konflikte ihre eigene Logik haben und ein Angriff möglicherweise mit einer Antwort konfrontiert wird. Aber wenn dieser Zyklus auf die direkten Beziehungen zwischen Iran und den USA und die Sicherheit der Länder der Region ausgeweitet wird, werden die Gefahren erheblich größer. In diesem Fall werden Länder, die möglicherweise bevorzugen, neutral zu bleiben, gezwungen sein, ihre Sicherheit und Wirtschaft in ihre Überlegungen einzubeziehen.
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Er wies auch auf das Atomprogramm hin und sagte, dass dieses Thema mit der Zusammenarbeit mit der Agentur und den Inspektionen verbunden ist. Gleichzeitig wirkt sich der wirtschaftliche Druck auch auf die Bereiche Öl, Banken, Versicherungen und Handel aus. In dieser Situation kann jedes Ereignis in einem dieser Bereiche auch die anderen beiden in Bewegung setzen und zu neuen Krisen führen.
Trennung der Krisen und Irans Strategie
Darijani betonte, dass Irans Strategie auf der Trennung der Krisen basieren sollte. Dies bedeutet nicht, die tatsächlichen Verbindungen zwischen ihnen zu ignorieren, sondern es sollte versucht werden, dass die Krisen nicht zu einem einzigen Geschäft oder Krieg werden. Je mehr Probleme gleichzeitig gelöst werden müssen, desto mehr Punkte des Scheiterns gibt es. Daher kann die Vereinfachung der Probleme und die Schaffung unabhängiger Verständnisse dazu beitragen, die Vereinbarungen länger aufrechtzuerhalten.
Er wies auf die Bedeutung der Golfstaaten hin und erklärte, dass diese Länder möglicherweise nicht die gleichen Interessen wie die USA haben und bestrebt sind, zu verhindern, dass die Region zu einem langen Schlachtfeld wird. In diesem Zusammenhang sollte Irans Politik so gestaltet werden, dass die Anzahl der Länder, deren Interesse es ist, sich aus dem Konflikt herauszuhalten, zunimmt.
Darijani sagte abschließend, dass jede Entscheidung Irans unter Berücksichtigung ihrer politischen Konsequenzen abgewogen werden sollte und betonte, dass die Außenpolitik nicht einfach zu einer Reihe von Reaktionen werden kann. Diese Strategie sollte auf der Position basieren, die Iran in Zukunft einnehmen möchte.
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