Wandel im Jemen: Ansar Allah hat die Schlüsselfronten übernommen
Analyse

Wandel im Jemen: Ansar Allah hat die Schlüsselfronten übernommen

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Ansar Allah hat in den jüngsten Entwicklungen im Jemen die Kontrolle über Schlüsselfronten übernommen. Der Fall der Militärbasis „Khalid ibn al-Walid“, der Vormarsch in „Al-Mukha“ und „Al-Wazi'iya“ sowie die Kontrolle über das Gebiet „Dhobab“ sind Anzeichen für eine strategische Neuausrichtung im Jemenkrieg zugunsten dieser Gruppe. Darüber hinaus zeigen diese Entwicklungen die strategische Sackgasse Saudi-Arabiens, das mit ernsthaften Herausforderungen konfrontiert ist, während es versucht, den Umfang der Konflikte im Jemen zu erweitern.

Präventive Angriffe von Ansar Allah

Ansar Allah hat in dieser Kriegsphase nicht nur defensiv agiert, sondern auch präventive Angriffe gegen die Söldnerkräfte Saudi-Arabiens in „Al-Abr“, „Al-Jawf“ und „Al-Bayda“ durchgeführt. Diese Operationen zeigen die hohe Informations- und Militärfähigkeit von Ansar Allah sowie eine präzise Analyse der Absichten der Gegenseite. Diese Entwicklungen führten nicht nur zum Rückzug der Kräfte von Tariq Saleh, sondern stellten auch die militärische Struktur Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate, die über 12 Jahre aufgebaut wurde, in Frage.

Strategische Position von Bab al-Mandab

Die von Ansar Allah kontrollierten Gebiete in „Al-Mukha“ und „Dhobab“ sind von hoher strategischer Bedeutung, da sie auf die Straße von Bab al-Mandab blicken. Die Kontrolle über diese Straße ermöglicht es Ansar Allah, den Handel und die Sicherheitsfragen im Roten Meer zu dominieren. Dies verringert die Zielentfernung und erhöht die Fähigkeit, Druck auf die Küsten auszuüben. Aus diesem Grund könnten die jüngsten Entwicklungen in Bab al-Mandab zu einem Wendepunkt im Jemenkrieg werden.

In der Zwischenzeit sucht Mohammed bin Salman, der saudische Kronprinz, Hilfe von den Vereinigten Staaten für militärische Interventionen gegen Ansar Allah. Washington zeigt jedoch aufgrund seiner eigenen Krisen wenig Interesse daran, eine neue Front zu eröffnen. Dies trägt zur strategischen Sackgasse Saudi-Arabiens bei und belastet das Land mit hohen Kosten.

Andererseits versuchte Saudi-Arabien, mit dem Bau einer Ölpipeline „Ost-West“ die Straße von Hormuz zu umgehen, die in den jüngsten Angriffen von Ansar Allah zerstört wurde. Dies hat zu einer Verschärfung der Krise in Saudi-Arabien und zu erhöhten Risiken für den globalen Energiemarkt geführt.

Schließlich zeigen die aktuellen Entwicklungen im Jemen eine Veränderung der Kriegsbedingungen zugunsten von Ansar Allah und stellen die Strategien Saudi-Arabiens in Frage. Diese Veränderungen könnten ernsthafte Folgen für die Sicherheit und den globalen Handel haben.

Quelle: mehrnews.com